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Wie ist das eigentlich? Arbeiten für arvato SCM Solutions

Für einen global agierenden Supply Chain Management Spezialisten, wie arvato SCM Solutions ist innovativste Informationstechnologie von zentraler Bedeutung. Die Kombination aus Branchenwissen und herstellerübergreifendem Technologie-Know-how sorgt weltweit für erfolgreiche Projekte mit Top-Unternehmen auf Kundenseite. Die Lösungen von arvato SCM Solutions vernetzen sämtliche Geschäftsprozesse miteinander, machen Daten zugänglich, schaffen Transparenz und unterstützen die präzise Steuerung von Abläufen.

arvato SCM Solutions bewegt täglich im Auftrag seiner Kunden millionenfach Güter, Wissen und Produkte und das sowohl physisch als auch virtuell. Als innovativer und international agierender Supply Chain und E-Commerce Dienstleister, setzt arvato auf State-of-the-Art-Technologien. Zur SCM Solution Group gehören weltweit mehr als 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aufgeteilt in sechs Business Units mit klar definierter Branchenfokussierung trifft jeder Partner auf seinen Industriespezialisten. Dabei versucht arvato erfolgreich, sich die Quirligkeit eines Start-up’s genauso wie die Nachhaltigkeit eines Global Players zu bewahren.

Was bedeutet es, in der IT eines solchen Unternehmens zu arbeiten? Wie agieren die IT-Teams an den verschiedenen Standorten, was zeichnet sie aus und was macht sie besonders? Wir haben drei IT – Stakeholdern der arvato SCM aus Hannover (Tim Böttcher), Harsewinkel (Uli Kreidner) und Gütersloh (Jan Hildburg) Fragen zu ihrer Arbeit, ihrem Team und dem Unternehmen gestellt:

Arvato Office 3

Wie groß ist das IT-Team an Deinem Standort? Welche Positionen sind besonders schwer zu besetzen? Wie setzt sich das Team in Funktionen aufgeteilt zusammen?

Tim Böttcher: Unser Team in Hannover besteht aus ca. 270 Mitarbeitern. Zu den besonders schwer zu besetzenden Vakanzen zählen „Senior Developer“ oder auch Datenbank Programmierer.

Uli Kreidner: Wir sind mit ca. 50 Mitarbeitern, die insbesondere im Bereich der „business-nahen“ IT tätig sind, ein überschaubares Team. Schwer zu besetzende Positionen sind im Bereich „Software Lifecycle“ und im „Plan-Build-Run-Bereich“ vorzufinden. Hier suchen wir viele IT-Projektmanager und IT Developer, die uns tatkräftig unterstützen wollen.

Jan Hildburg: Im Gegensatz zu den Teams von Uli und Tim sind wir insgesamt auf 3 Standorte aufgeteilt; 60 Mitarbeiter, die in Gütersloh, Hamburg und Los Angeles tätig sind. Mit einem breiten Spektrum an Spezialisten wie Softwareentwicklern(.Net, Magento), ISTQB zertifizierten Testern & Testmanagern im Bereich der Qualitätssicherung, sowie Product Ownern im Bereich “Product Development“ sind wir sehr gut aufgestellt.

Ist euer Team international tätig? Wie viele Frauen gehören zum IT-Team?

Uli Kreidner: Der Frauenanteil liegt etwa bei 5%-10%; an dieser Stelle besteht natürlich der Wunsch nach einem höheren Anteil. Wir arbeiten auch stark international – aktuell an globalen Projekten; meistens handelt es sich bei solchen Projekten um Firmen, die ihr Headquarter in Deutschland und im Ausland weitere Niederlassungen haben. Entwickelt werden in diesen Fällen entsprechende Lösungen, die weltweit eingesetzt werden können.

Jan Hildburg: An dieser Stelle kann ich mich Uli nur anschließen! International sind wir auf jeden Fall und auch wir zielen auf einen höheren Frauenanteil im Team ab.

Mit welchen Technologien arbeitet Ihr?

Tim Böttcher: Wir arbeiten mit Programmiersprachen wie C++, PHP und zahlreichen Untergruppen dieser Programmiersprachen

Uli Kreidner: Java, Open Source und auch mit praxiserprobte Frameworks wie z.B. Enterprise Content Management sind alltägliche Instrumente für uns. Wir sind auch stark an der App-Entwicklung für IOS und Android beteiligt. Bei uns herrscht das Prinzip „State of the Art Technology“.

Jan Hildburg: Wie bereits erwähnt wurde, setzen wir State of the Art-Technologien ein. Konkret arbeiten wir unter anderem mit den Programmiersprachen C#, PHP, und JavaScript, setzen verstärkt als Onlineshop-Software auf Magento und nutzen Frameworks wie .Net.

Wie ist Eure IT organisiert?

Uli Kreidner: Die Herausforderung liegt vor allem in der Erwartung der Agilität hinsichtlich der Arbeitsweise, da bei der Betrachtung von Ausschreibungen oder kommerziellen Aspekten immer noch nach dem „ Waterfal-Prinizip“ gearbeitet wird.

Tim Böttcher: Dem schließe ich mich an; und möchte betonen, dass wir stets an einer agilen Leistungsentwicklung arbeiten.

Welchen größten technischen Herausforderungen seht Ihr Euch gegenüber?

Jan Hildburg: Kurze Releasezyklen, Continuous Integration und Automatisierung erlangen in agilen Softwarentwicklungsumgebungen einen immer größeren Stellenwert, so dass wir in diesen Bereichen in den letzten Jahren stark investiert haben.

Tim Böttcher: Der Spagat zwischen agiler Entwicklung und nachhaltiger Softwarepflege kann vor allem für unseren Bereich als große Herausforderung angesehen werden.

Welche Mitarbeiter-Benefits stellt Ihr an Eurem Standort zur Verfügung?

Uli Kreidner: Wir achten darauf, dass das Team sehr gut ausgestattet ist; daher haben wir hier nur „modern devices“. Darüber hinaus haben wir eine Spielecke ins Leben gerufen, die von den Mitarbeitern zum Ausgleich immer mal zwischendurch genutzt werden kann. Die gute technische Ausstattung ermöglicht unseren Mitarbeitern, natürlich auch mal von zu Hause zu arbeiten. Wichtig zu erwähnen sind auch unsere Teamevents; mindestens 1 mal pro Jahr findet ein sportliches Event statt, d.h. man geht zusammen in die Kletterhalle oder zum Wasserski etc. Und ein Event findet meist kurz vor Weihnachten statt; dieses ist nicht nur für das IT-Team gedacht, sondern für alle Mitarbeiter.

Jan Hildburg: Ähnlich wie Uli es beschrieben hat, gibt es auch bei uns eine Gleitzeitregelung, jedoch ist es auch möglich nach Vertrauensarbeitszeit zu arbeiten. Home-Office ist nach Absprache möglich, was vor allem für unsere Mitarbeiter mit Kindern vorteilhaft ist.

Wie wird Weiterbildung an Eurem Standort gelebt?

Tim Böttcher: Besuche von externen Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen durch hervorragende Inhouse Trainer auf diesem Gebiet; um nur einige Punkte zu benennen.

Uli Kreidner: Dies ist auch bei uns der Fall. Darüber hinaus bietet unsere CIM-Academy Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem findet regelmäßig das PM-Frühstück statt. Während des Frühstücks stellt der jeweilige Projektmanager ein aktuelles Projekt in einer Powerpoint-Präsentation vor oder es wird eine App vorgestellt etc. Aber auch klassische Varianten wie Messe- und Konferenzbesuche sind gegeben.

Wie sieht ein exemplarischer Tag in Eurer IT-Abteilung aus?

Uli Kreidner: Ein exemplarischer Arbeitstag im Sales Support enthält Beschäftigungen mit Ausschreibungen, Vorbereitung von Präsentationen für Kunden und die Begleitung von Kalkulationen. Im Bereich der Lösungsimplementierung sind beispielhafte Aufgaben die Erstellung von Projektplänen, das Einplanen von Ressourcen, Programmieren und klassisches Projektcontrolling.

Arvato Office 2

Wie ist Eure IT-Abteilung in den Recruiting-Prozess integriert?

Uli Kreidner: Hier arbeiten die HR- und IT-Abteilung in enger Kooperation miteinander. Insbesondere bei der Stellenausschreibung hat die IT eine wichtige Stellung, um eine attraktive Formulierung der jeweiligen Vakanz zu ermöglichen. Darüber hinaus findet ein Mal pro Woche unsere Routine mit der HR-Abteilung statt. Hier werden alle aktuellen und relevanten Ereignisse besprochen.

Jan Hildburg: Wie Uli bereits sagte, wird zunächst natürlich die zu besetztende Vakanz ausgeschrieben. Anhand der eingegangenen Bewerbungen werden geeignete Bewerber ausgewählt und es findet ein Telefoninterview statt. Wenn dieses Interview das Interesse beider Seiten weckt, findet ein Vorstellungsgespräch mit einer Case-Study statt, d.h. der Bewerber bekommt eine realistische Aufgabe aus dem klassischen Arbeitsalltag. Im Anschluss wird das Ergebnis vorgestellt und man geht in das Gespräch über. Wenn auch dieses positiv ausfällt, bekommt der Bewerber ein Angebot.

Neben der fachlichen Qualifikation, worauf legt Ihr noch Wert, wenn Ihr nach IT- Experten für Euer Team suchen?

Tim Böttcher: Wichtig ist natürlich die Teamkompatibilität. Darüber hinaus sollte ein Teammitglied bei uns auch Spaß an der Arbeit mitbringen!

Uli Kreidner: Den von Tim genannten Faktoren kann ich nur zustimmen! Wichtig sind vor allem auch eine starke Kommunikationsfähigkeit sowie das Auftreten. Unabdingbar sind gute Englischkenntnisse aufgrund der globalen Projekte und unserer internationalen Kunden. Eine sehr wichtige Rolle spielt auch die Eigenständigkeit des einzelnen Mitarbeiters.

Jan Hildburg: Da für uns alle die gleichen Werte die Grundlage eines guten Teams bilden, kann ich abschließend nur sagen, dass wir viel Wert auf Softskills legen; durch die internationalen Projekte spielen natürlich interkulturelle Skills eine durchaus wichtige Rolle. Wichtig zu erwähnen ist vor allem die Eigeninitiative unserer Mitarbeiter, worauf wir auch großen Wert legen.

Was macht arvato SCM Solutions Eurer Meinung nach besonders, im Vergleich zu anderen Unternehmen?

Tim Böttcher: Agilität ist nicht nur ein Begriff für uns- Wir leben Agilität! Darüber hinaus wird bereits bei einem Rundgang durch das Unternehmen die Besonderheit der Atmosphäre deutlich, denn es stehen zahlreiche Flipcharts innerhalb des Unternehmens zur Verfügung damit Mitarbeiter ihre kreativen und innovativen Ideen jederzeit festhalten können!

Uli Kreidner: Spezifisch für arvato SCM Solutions ist vor allem, dass unsere Mitarbeiter vieles selbst gestalten können und dementsprechend ihre eigenen Vorstellungen einbringen können. Dies setzt natürlich einen Unternehmergeist des Einzelnen voraus. Bei arvato ist generell aufgrund der flachen Hierarchiestruktur eine frühe Übernahme von Verantwortung möglich.

Jan Hildburg: Bei arvato SCM Solutions hat man die Chance, mit internationalen Kunden zu arbeiten. Durch die flache Hierarchiestruktur ist es auch in jungen Jahren möglich, eine exzellente Karrierelaufbahn einzuschlagen.