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White Paper – Der Moderne IT-Recruiter 2016

Wie finde ich den passenden Entwickler? Haben Sie sich diese Frage auch schon mal gestellt? Dann sind sie nicht alleine!

Talentierte Mitarbeiter zu finden, ist eine der wichtigsten Aufgaben, die Unternehmen dieser Zeit meistern müssen. Als besonders herausfordernd gilt es, das passende Personal für die IT-Abteilung zu finden.

Das White Paper “Der Moderne IT-Recruiter 2016” informiert Sie über:

  • Veränderungen & Herausforderungen im IT-Recruiting
  • Wie IT-Experten Jobs suchen & worauf sie Wert legen
  • Die 5 häufigsten Fehler im IT-Recruiting
  • Statistiken über Branche & Kandidaten

WHITE PAPER JETZT KOSTENLOS DOWNLOADEN

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In diesen Startups wollen Developer jetzt arbeiten

Wir haben ein paar herausragende Unternehmen raus gesucht, die einen zweiten Blick wert sind. Entweder, weil sie besonders innovative Konzepte verfolgen, oder aktuell sehr erfolgreich sind:

Artiminds

ArtiMinds ist ein Ableger des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das Startup hat eine Software entwickelt, mit der sich Roboter-Arme einfach und kostensparend programmieren lassen: Menschliche Bewegungen werden elektronisch erfasst und direkt auf die Roboter-Arme übertragen. Auf diese Weise kann die Maschine Bewegungsabläufe lernen, ohne zuvor aufwendig programmiert werden zu müssen. Experten zufolge wird diese innovative Technologie das Einsatzgebiet von Roboter-Armen nachhaltig erweitern. ArtiMinds wurde bereits mit zahlreichen Innovationspreisen, zuletzt auch von der Focus-Redaktion zum “Digital Star 2016” gewählt und vom Karlsruher CyberLab mit dem Prädikat „CyberLab Certified Enterprise“ ausgezeichnet. Ein heißes Business also, dass Software-Programmierern die Mitarbeit an einer fortschrittlichen Technologie ermöglicht.

babbel

Die umsatzstärkste Sprachlern-App der Welt – das ist Babbel. Die Berliner App wurde bereits 2007 gegründet, seit dem konnte das Unternehmen etwa zwölf Millionen US-Dollar einnehmen, ist mittlerweile für 14 Lernsprachen verfügbar und beschäftigt knapp 400 Mitarbeiter aus 30 Nationen. Anfang diesen Jahres knackte die App sogar die Schwelle von einer Million zahlender Nutzer. Gründer Markus Witte glaubt an sein Modell vom digitalen Sprachengeschäft, sagt aber auch, dass die App noch längst nicht fertig ist. Neben der Expansion in weitere Länder, sollen auch weitere Sprachen hinzukommen. Das besondere an Babbel: Es gibt 7 Ausgangssprachen, an denen sich orientiert wird und die beeinflusst, wie eine neue Sprache erlernt wird. Ist die Ausgangssprache Deutsch, muss für Italienisch nicht vorab erklärt werden, worin der Unterschied zwischen Du und Sie besteht. Ist die Ausgangssprache Englisch, sieht das Ganze wieder anders aus.

Babbel stellt momentan monatlich im Schnitt 6 neue Mitarbeiter ein. Dafür verlassen sie sich nicht nur auf Stellenanzeigen, sondern rekrutieren passende Kandidaten direkt von den Universitäten, oder nutzen Tools wie 4scotty.

delivery hero

Delivery Hero ist in 34 Ländern aktiv, darunter auch China. Der Essens-Lieferdienst soll in 29 dieser Märkte führend sein, zumindest nach eigenen Aussagen. Die Premiumtochter Foodora ist bereits in zwölf Ländern am Start und konkurriert auf dem deutschen Markt zum Beispiel mit Deliveroo. Die größten Umsätze werden in Deutschland, der Türkei, Südkorea, Großbritannien und Nahost erreicht. Zuletzt investierte Rocket Internet 500 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2011 von Niklas Östberg gegründet wurde. Auch wenn das Startup noch immer als innovativ und führend gehandelt wird, gab es für Entwickler kürzlich schlechte Neuigkeiten: Statt für das wachsende Geschäft weitere Entwickler einzustellen, werden 30 der aktuell 190 Stellen gestrichen. Grund: Man wolle sich auf technologische Kernprojekte fokussieren. Aber heute ist ja noch nicht aller Tage Abend, wer also Interesse daran hat, für den Essens-Lieferdienst zu arbeiten, sollte das Unternehmen auch in Zukunft auf dem Schirm haben.

Number26_logo

Number 26 – Das Startup sorgte im vergangenen Jahr für ganz schön Wirbel und die potenziellen Kunden standen Schlange. Und all das nur, um bei dem Startup ein Girokonto zu eröffnen. Nichts geringeres, als den Banken-Sektor zu revolutionieren, haben sich die Gründer vorgenommen. Ihr Konzept: Online-Banking in Echtzeit über das Smartphone. Vom Erfolg des Konzepts sind schon einige bekannte Investoren überzeugt: Zum Beispiel Peter Thiel, Mitgründer von Paypal und erster Geldgeber von Facebook. Number26 überzeugt seine Nutzer mit einem verständlichen Setup, der einfachen Anmeldung und Identifikation, sowie mit sinnvollen Datenzugriffen, etwa auf die Speicherinhalte, Bilder, Videos und Audios, die nötig sind um zum Beispiel eine Funktion wie ‘Rechnungen einscannen und verwalten’ durchzuführen.

Mittlerweile ist das FinTech-Startup 1 Jahr alt. Revolutioniert hat es den Banken-Markt bisher noch nicht, allerdings punktet Number 26 mit zahlreichen Extras, alles einfach und digital zu verwalten auf dem Smartphone. Da das Startup auf Wachstum gepolt ist, stehen auch hier die Chancen gut, Teil der ‘Revolution’ werden zu können, oder ihr noch den nötigen Anstupser in die richtige Richtung zu geben.

tado

Das Smart-Home-Startup Tado wurde 2011 von Christian Deilmann, Johannes Schwarz und Valentin Sawadski gegründet. Das Unternehmen stellt intelligente Thermostate her. Mit ihrer Idee überzeugten sie auch einige Investoren und konnten im Juli 2014 über zehn Millionen Euro einsammeln. Die Tado-App erkennt, wenn ein Bewohner auf dem Weg nach Hause ist und wärmt die Wohnung dann auf die gewünschte Temperatur vor. Ist niemand zu Hause, reduziert Tado die Heizleistung und lässt die Temperatur abkühlen. Laut Unternehmen lassen sich die Energiekosten so um bis zu 30% senken.

Mittlerweile beschäftigt Tado um die 85 Mitarbeiter. Für das wachsende Team hat das Unternehmen Büroräume im Münchner Stadtteil Sendling angemietet. Denn Wachstum ist unvermeidbar, möchte man mit internationalen Konkurrenten mithalten. Das US-Startup Nest, die ein ähnliches Konzept verfolgen, wurde Anfang vergangenen Jahres für 3,2 Milliarden US-Dollar von Google gekauft.

wooga

Wooga entwickelte sich seit der Gründung im Januar 2009 von einem Social-Games-Entwickler hin zu einem Mobile-Games-Player. 50 Millionen Menschen monatlich spielen mittlerweile die Titel der Berliner. Das Team besteht mittlerweile aus über 300 Angestellten, die aus mehr als 40 Ländern stammen. Geleitet wird das Unternehmen von Gründer Jens Begemann. Insgesamt wurden 30 Millionen US-Dollar an Funding eingenommen. In den vergangenen sechs Jahren hatte das Gaming Startup allein 5 Spiele, die einen zweistelligen Millionenbetrag an Umsatz einspielten. Deshalb war bisher auch noch keine weitere Finanzierungsrunde notwendig. Hier wurde nachhaltig gewirtschaftet. Wer Lust auf die Gaming-Branche hat, sollte sich dieses erfolgreiche Unternehmen also durchaus mal anschauen.

Azeti

Ein weiteres IoT-Startup (Internet der Dinge) ist das Unternehmen Azeti, ein Anbieter von M2M-Technologien. Gegründet wurde Azeti 2006, mittlerweile unterhält es neben seinem Hauptquartier in Berlin noch Niederlassungen in Nordamerika und dem Nahen Osten. Azetis Cloud-Plattform, genannt Social Sensor Cloud, soll die universale Interaktion von Sensoren und Aktoren ermöglichen. 17 Millionen US-Dollar konnte das Unternehmen bereits einsammeln. Das Konzept sieht vor, dass Messwerte und Daten von Sensoren an die Social-Sensor-Cloud gesendet werden können und von Anwendungen verschiedenster Art abonniert werden. Die ersten Funktionen dieses Sensordaten-Marktplatzes sind schon im Einsatz, beispielsweise als Monitoringlösungen für Mobilfunkmasten oder Überwachungstechnologien für Lager mit hochempfindlichen Waren.

Create

Crate Data ist ein Real Time SQL Data Store. Gegründet wurde es unter anderem von Ex-StudiVZ-CTO Jodok Batlog. Das Startup konnte 2014 1,5 Millionen Dollar von Investoren einsammeln und siegte im Oktober 2014 bei der TechCrunch Disrupt.

Vielen Entwicklern bereitet der Begriff “Big Data” Kopfzerbrechen, denn bestehende Datenbanken sind oft aus mehreren unterschiedlichen Systemen zusammengesetzt und dadurch störanfälliger. Von der teuren Instandhaltung ganz abgesehen. Hier kommt Crate Data ins Spiel: Mit “Crate IO” bietet es eine Lösung nach dem “shared-nothing”-Prinzip an. Damit sollen auch zigtausende Zugriffe die gleichzeitig stattfinden, problemlos in Echtzeit abgewickelt werden können. Vor allem Entwickler und Analysten sollen mit Crate schneller, effizienter und kostengünstiger mit den benötigten Daten arbeiten können.

ZenMate

ZenMate wurde im Februar 2013 von Simon Specka und Markus Hänel gegründet. Über zwölf Millionen Menschen benutzen das Browser-Add-on, um das Surfen im Internet sicherer zu machen, oder auch um Geo-Sperren zu umgehen. Der VPN-Dienst verschlüsselt den Browser-Verkehr der User. Mittlerweile verzeichnet das Startup schon über 27 Millionen Kunden aus 180 Ländern. In der Türkei, Südkorea und Pakistan ist ZenMate schon jetzt Marktführer. 7 Produkte bietet ZenMate bereits an, plant aber bereits weitere Features, die das Produkt erweitern sollen. So sollen die Kunden in Zukunft zum Beispiel umfassend vor Datenklau geschützt werden. 2014 konnte das Startup 3,2 Millionen US-Dollar Investment einsammeln und auch in diesem Jahr hat ZenMate eine, angeblich sehr erfolgreiche Finanzierungsrunde abgeschlossen.

WIE KOMMT MAN AN DIESE HEIß BEGEHRTEN JOBS?

Für Developer ist es meist das Wichtigste und das Schwierigste zugleich, ein Unternehmen zu finden, dass genau die Skills benötigt, die er mitbringt. Außerdem sollen Projekte interessant sein und das Team muss auch passen, damit sich der Developer verwirklichen und weiterentwickeln kann. Für Unternehmen und gerade für Start-Ups, ist der Aufwand die richtigen Developer auf traditionellem Wege zu finden, d.h. über Stellenanzeigen und aktiv Bewerbungen, extrem groß. Aus diesem Grund nutzen sie vermehrt Plattformen, wo sie direkt Zugriff auf eine Anzahl an Developern haben und sich deren Profile anschauen können. Je nach Skillset der Developer können die Unternehmen dann ganz unkompliziert Interview Einladungen verschicken. Da Unternehmen so viel Zeit sparen und schnell an die richtigen Developer kommen, lieben sie solche Plattformen. Die meisten oben genannten Unternehmen nutzen bereits 4scotty und wöchentlich kommen Dutzende hinzu. Wenn du ein Developer bist und gerne wissen möchtest, ob sich ein Unternehmen für dein Skillset interessiert, dann melde dich ganz unkompliziert und kostenlos an (auf Wunsch auch komplett anonym). Die Anmeldung ist super schnell und du gehst keine Verpflichtungen ein. Du kannst ganz einfach mal checken, welche Firmen an dir interessiert wären und welche Stellen sie dir anbieten würden (jede Interview-Anfrage enthält bereits das Jahresgehalt für die entsprechende Position).

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Die 5 besten Städte für Programmierer in Europa

Städte, in denen sich massenweise innovative Tech-Unternehmen ansiedeln, sind für Entwickler besonders interessante Standorte. Die Wahrscheinlichkeit, einen gut bezahlten Job in einem interessanten Umfeld zu ergattern sind groß und auch ein Wechsel zu einem anderen Unternehmen fällt dann besonders leicht. Wenn dann auch noch ein hoher Lebensstandard und gute Verdienstmöglichkeiten geboten werden, könnten Entwicklerträume wahr werden. Wie zum Beispiel in diesen 5 Städten:

1. London

Big Ben and Westminster Bridge at dusk, London, UK In London sitzen die meisten Startups, hier gibt es zahlreiche Tech-Unternehmen und die Firmen sind internationalen Kollegen gegenüber aufgeschlossen. Was gerade London für Startups so anziehend macht? Unter anderem lockt die sehr aktive und investierfreudige VC- und Business-Angel-Szene. Im Jahr 2015 wurden in der britischen Hauptstadt bei 132 Finanzierungsrunden gut 1,7 Milliarden Euro an Risikokapitalinvestitionen eingenommen. Vor allem FinTech-Unternehmen sind in London stark vertreten, wegen der zentralen Position der Stadt als europäisches Finanzzentrum. Allerdings sind in London die Lebenshaltungskosten vergleichsweise hoch. Auch wenn hier viel Kapital bewegt wird, sollte man diesen Faktor beachten, wenn man gerne als Entwickler in London anfangen möchte.

2. Stockholm

Scenic summer night panorama of the Old Town (Gamla Stan) architecture in Stockholm, Sweden Im Jahr 2015 wurden in Stockholm Startups von Investoren mit 992 Millionen Euro an frischem Kapital versorgt. Dieses wurde bei insgesamt 25 Finanzierungsrunden erzielt. Ebenfalls eine beachtliche Summe. Außerdem punktet Stockholm durch seine internationale Ausrichtung. Hier gegründete Web-Unternehmen, wie zum Beispiel Klarna, Spotify und Truecaller, haben schnell internationale Märkte erobert. Stockholm hat zahlreiche Stärken: Top-Universitäten, Erfindergeist und Innovationsfreude, eine ausgezeichnete digitale Infrastruktur, eine hohe Bereitschaft, unternehmerische Risiken einzugehen, sowie geringe bürokratische Hürden. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten in Schweden ebenfalls sehr hoch und der Druck auf den Wohnungsmarkt steigt. Interessierte Bewerber profitieren in Stockholm jedoch von der speziellen Gesetzeslage, die darauf abzielt, Mitarbeiter längerfristig an Unternehmen zu binden.

3. Amsterdam

Amsterdam

Ähnlich wie Stockholm ist auch Amsterdam von Beginn an sehr international ausgerichtet gewesen. Hier gegründeten Startups fällt die schnelle Expansion deshalb nicht schwer. Auch verfügt die Stadt über zahlreiche Coworking-Spaces und unterstützt gründungswillige Unternehmer mit starken Netzwerken. Die Niederlande gehören zu den 5 europäischen Ländern mit dem besten Investitionsklima. Rund 100 Start-up-Inkubatoren, mehr als 100 Investoren und zahlreiche Business Angels sorgen in der Start-up-Szene für Aufwind. Und auch die niederländische Regierung ist langsam auf den richtigen Trichter gekommen: Seit Februar letzten Jahres ist Amsterdam Europas erste „Sharing City“, unterstützt von der Tech- und Internet-Branche.

Außerdem punktet Amsterdam mit seinem ganz besonderen Flair und sehr guten Lebenshaltungskosten.

4. Paris

Panorama of Paris at sunset Noch hört man nicht viel von Paris in der Tech- und Startup-Szene, da hier bislang vornehmlich nationale Unternehmen angesiedelt sind. Aber langsam öffnet sich die Stadt der Liebe auch internationalen Unternehmen und sollte nicht unterschätzt werden. Ähnlich wie in Berlin ist die Szene noch relativ jung, aber stetig wachsend. Außerdem haben Frauen einen wesentlich größeren Anteil an Tech-Gründungen als in anderen Städten. Einige der französischen Startups, wie zum Beispiel BlaBlaCar und Leetchi, sind längst zu international erfolgreichen Firmen herangewachsen. Pariser Startups erhielten im vergangenen Jahr 687 Millionen Euro an Venture-Capital-Investitionen. Es wurden insgesamt 94 Finanzierungsrunden gezählt. Und so steigt auch das Interesse an qualifizierten Entwicklern. Und wer möchte nicht gerne in dieser wunderschönen Stadt leben und arbeiten?

Und ganz etwas Besonderes für jeden Tech-Junkie: Der Milliardär Xavier Niel hat im Sommer 2013 die Ecole 42 gegründet – eine innovative Hochschule für Entwickler und Programmierer, deren Konzept im krassen Gegensatz zu französischen Eliteschulen steht. Denn an der Ecole 42 kann sich jeder bewerben, sogar ohne Schulabschluss. Wer die Aufnahmeprüfung schafft, absolviert seine Ausbildung nach dem Motto: Learning by Doing. Gestellt wird die moderne Infrastruktur, sowie ein Intranet, das aktuelle Aufgaben enthält. Es gibt keine Vorlesungen, keine Professoren, keine Noten und geöffnet ist die Hochschule jeden Tag rund um die Uhr. Obwohl das Projekt zu Beginn viel Häme erntete, wurde es ein Riesenerfolg: Jedes Jahr versuchen rund 70.000 Bewerber einen der begehrten 900 Studienplätze zu ergattern.

5. Berlin

Berlin

Im vergangenen Jahr wurde Berlin oft als „Europas Valley“ bezeichnet. In der Tat beobachten immer mehr Gründer und Kapitalgeber ganz genau, was in der deutschen Hauptstadt passiert. Bis 2020 werden mehr als 100.000 neue Jobs in Berlin prognostiziert, allein durch Startups. Dominiert wird das Feld von der IT-Branche, mit einem Anteil von 85%. Nirgendwo in Europa wurde letztes Jahr so viel investiert wie in Berlin: Von 2,1 Milliarden Euro frischem Kapital aus 205 Finanzierungsrunden, profitierten 183 Berliner Unternehmen. Die Unternehmen sind in Berlin gut vernetzt, es herrscht eine partnerschaftliche Stimmung und viel Innovationslust, die durch bekannte Business Angel angeheizt wird.

Außerdem ist die Stadt sehr international und zieht Talente und Freigeister aus der ganzen Welt an. Dabei profitiert man, trotz steigender Kosten, noch immer von niedrigen Lebenshaltungskosten. Auch Fachhochschulen und Universitäten haben das Potential mittlerweile erkannt, und bieten Förderungsprogramme für Studenten direkt an den Hochschulen an.

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Wie ist das eigentlich? Arbeiten für Virtual Minds

Virtual Minds ist eine Medien- und Technologie-Holding mit Sitz in Freiburg, die 2001 gegründet wurde. Unter ihrem Dach vereinen sich mittlerweile 11 Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet aus den Bereichen Media Technologies, Digital Advertising und Hosting. Zu Virtual Minds gehören zum Beispiel Adition, Adex und Yieldlab. Virtual Minds gilt als einer der führenden europäischen Spezialisten im Bereich digitaler Werbetechnologien mit eigenem Rechenzentrumsbetrieb. Kein Wunder also, dass auch Pro7Sat1 Interesse an der Unternehmensgruppe zeigte und im vergangenen Sommer die Mehrheit an Virtual Minds übernahm.

Was macht VM aus

Aber was bedeutet es eigentlich, für ein Unternehmen wir Virtual Minds zu arbeiten und ein Teil des über 300 Mitarbeiter starken Teams zu werden? Genau das erläutert CEO und Gründer Andreas Kleiser im Interview:

Lieber Andreas, was macht dir als CEO von Virtual Minds am meisten Spaß? 

„Ganz klar: die Arbeit mit Menschen – egal ob Kunden oder Kollegen. Wir bewegen uns glücklicherweise in einem Bereich, in dem Menschen bei ihrer Arbeit nicht wie Maschinen stupide Arbeiten verrichten müssen. Das ermöglicht persönliche Nähe – unter den Kollegen wie auch zwischen uns Vorständen und den Kollegen. Da gibt es faktisch keinen Unterschied. Sehr viele VMler sind schon sehr lange bei uns, viele habe ich selbst eingestellt als Virtual Minds noch ein kleines Start-up war. Es ist jeden Tag aufs Neue spannend zu sehen, wie und wohin sich diese Menschen über all die Jahre entwickelt haben – fachlich wie persönlich. Wenn Azubis über die Jahre zu Teamleitern werden, Praktikanten sich zum Vorstand hochgearbeitet haben, aus Schülern wahnsinnig gute und routinierte Entwickler wurden, die einen Riesenjob machen – das macht mir Spaß und bereitet mir Freude. Wir haben in all den Jahren nicht nur große Unternehmen entwickelt, sondern auch tolle Menschen auf ihrem beruflichen wie persönlichen Weg begleitet. Da geht man trotz sehr virtueller Arbeit – wir bauen ja keine Autos und können das Produkt unserer Arbeit nicht schmecken, riechen oder anfassen – mit einem glücklichen Gefühl nach Hause.“

Wie groß ist euer IT-Team und nach welchen Talenten sucht ihr?

„Virtual Minds beschäftigt in seinen Tochtergesellschaften an verschiedenen Standorten in Deutschland insgesamt knapp 200 Entwickler. Die Teams sind alle bunt gemischt, fast ein Drittel unserer IT-Experten hat einen internationalen Hintergrund, was sehr bereichernd ist. Derzeit suchen wir überwiegend Experten aus dem Java- und C++-Umfeld, aber auch Webentwickler (php/mysql) und vor allem Big-Data-Spezialisten, die sich mit Hadoop, Cassandra und Aerospike beschäftigen.“

Für die internationalen Kollegen: Was bedeutet es bei Virtual Minds einzusteigen?

„Wir sind ein deutsches Unternehmen, und unsere Identität ist uns wichtig. Daher ist Deutsch unsere Unternehmenssprache und wir achten darauf, dass sie das auch bleibt. Natürlich ist eine möglichst reibungsfreie Kommunikation mindestens ebenso wichtig.

Wir sind mittlerweile faktisch zweisprachig unterwegs und wechseln in vielen Teamsitzungen immer wieder zwischen Deutsch und Englisch.

Wir legen aber Wert darauf, dass die internationalen Kollegen Deutsch lernen – vor allem auch, weil Sprache elementares Element für Integration ist. Daher finde ich den Switch zwischen Deutsch und Englisch und die Mischung aus beidem sehr gut: Man kommt immer besser ins Deutsch rein, es gibt zugleich aber auch die Möglichkeit der Verständnisabsicherung über Englisch. Gleichzeitig fördern wir aber auch systematisch die Deutschkenntnisse unserer ausländischen Mitarbeiter: Wir haben eine Deutschlehrerin engagiert, die mehrmals die Woche unterrichtet, praktischerweise direkt hier im Büro und von der Firma bezahlt.“

Gibt es ein konkretes Prozedere für neue Kollegen? Wie werden diese integriert?

„Jeder neue Mitarbeiter stellt sich mit einem unterhaltsamen Frage-Antwort-Bogen vor, so dass die Kollegen auf jeden Fall den Namen kennen, Einstiegsthemen für Gespräche haben etc. Am ersten Arbeitstag werden die Neuen im Rahmen einer Standorttour in jedem Büro vorgestellt, ganz ohne Zeitdruck. Schon da gibt es oft ersten Smalltalk. Und ab dann ist die Integration fast ein Selbstläufer: In seinem Team hat jeder Mitarbeiter einen festen Ansprechpartner und damit eine Anlaufstelle, die immer für ihn da ist. Die Kollegen nehmen Neuzugänge mittags zum Essen mit oder auf eine Billard- oder Kickerrunde in die Firmenlounge. Das bricht jedes Eis sehr schnell, egal ob die neuen Kollegen aus dem Ausland oder Inland kommen.

Wir glauben, dass Integration bei Virtual Minds keine festgeschriebenen Regeln braucht, sondern offene Menschen mit der Bereitschaft, neue Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen zu heißen und ihnen zu helfen, sich gut einzuleben. Diese Mitarbeiter haben wir, daher klappt die Integration bei uns sehr gut und jeder Neuling ist schnell Teil des Teams. Die Firma fördert das natürlich auch mit Coachings und gemeinsamen Events wie Grillpartys und unseren legendären Weihnachtsfeiern. Aber Integration muss aus dem Herzen der Teams kommen – und das ist bei uns definitiv der Fall.“

Team-Event VM 2

Welcher Tech-Stack wird verwendet?

„Wir arbeiten, gerade im Technologiebereich, eng verzahnt zusammen, überlassen den Tochtergesellschaften aber die Entscheidung, welchen Tech-Stack sie verwenden wollen und synchronisieren unsere Systeme über offene Schnittstellen. Übergreifend kommt sehr viel Java zum Einsatz, hoch performante Systeme entwickeln wir meist in C++. Im Bereich der Massendatenverarbeitung sind wir auf Hadoop und Aerospike fokussiert, betreiben aber auch Cassandra-Installationen.“

Welche Herausforderungen stellt der Bereich des digitalen Advertisings im Speziellen an eure IT? Welchen größten technischen Herausforderungen seht ihr euch gegenüber?

„Wir haben primär zwei wesentliche Herausforderungen, die der Markt an uns stellt und denen wir jeden Tag aufs Neue gerecht werden müssen: Einerseits eine WIRKLICHE Hochverfügbarkeit zu erreichen – 99,9 Prozent ist für uns bei weitem zu wenig. Andererseits ist der Umgang mit extremen Datenmengen, die in Echtzeit verarbeitet werden müssen, ein forderndes Thema. Dabei steigen die Datenmengen nicht linear, sondern vielfach exponentiell.“

Wie hat sich die Technologie des Unternehmens seit der Gründung 2001 verändert?

„Aus der Anfangszeit sind tatsächlich nur noch wenige Kernbestandteile innerhalb der Auslieferung übriggeblieben, im Wesentlichen hoch performante C++-Module, die schon damals so gut waren, dass sie zwar immer weiterentwickelt, aber nie komplett erneuert werden mussten. Wir sprechen heute, fast 15 Jahre nach der Gründung, von ganz anderen Skalierungsebenen und Datenmengen. Die sind nicht mehr vergleichbar mit denen von der Anfangszeit der digitalen Werbung. Wir speichern Daten daher heute komplett anders und selbstverständlich sind auch Benutzeroberflächen, Reportings, Dashboards etc. nicht mehr mit denen zu vergleichen, die 2001 up to date waren.”

Wie sind eure Tech-Teams organisiert und wieso habt ihr euch für eine bestimmte Organisation entschieden? Worin liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

„Das hängt vom Standort ab. Agil arbeiten alle, die größten Teams aber nicht nach einer festen Methode. Jede Organisation hat ihre Vor- und Nachteile, und ich bin kein Freund von starren Strukturen. Auch Scrum bspw.  ist im Grunde starr, wenn man sich fest an alle Vorgaben hält. Daher haben wir gemeinsam mit einem sehr guten Trainerteam eine eigene Organisation entwickelt, mit vielen Einflüssen aus Scrum, Kanban und XP, aber eben auch um eigene Ansätze und Ideen ergänzt und optimiert. Ein bunt gemischtes Team, die ‘Roadrunner‚, überprüft permanent den Prozess und ändert flexibel Dinge, die nicht optimal sind. Bei sehr wichtigen Entscheidungen bin ich oft mit dabei und gebe eine Stimme ab, die Roadrunner haben aber die Freiheit, den Entwicklungsprozess eigenständig und kontinuierlich zu optimieren. Selbstbestimmung anstatt Vorgaben von oben finden wir wichtig.“

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Worauf legt ihr besonders Wert, damit eure Teams zufrieden sind?

„Flache Hierarchien, Freiheit in der Wahl der Hardware, Mitspracherecht bzgl. verwendeter Komponenten ist heute eigentlich Standard. Wir haben sehr partizipative Strukturen und Prozesse wie bspw. unser Open Board, in dem die Teams die anstehenden Aufgaben bewerten und eigene Vorschläge einbringen können. Mitsprache, Gestaltungs- und Verantwortungsmöglichkeiten und Transparenz sind aus meiner Sicht sehr entscheidend für eine gesunde Unternehmenskultur.

Parallel achten wir natürlich sehr darauf, dass es unseren Mitarbeitern einfach gut geht – frisches Obst, Getränke und Müsli sind daher Standard bei uns, genauso wie Lounges zur Entspannung.

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist außerdem wichtig. Unsere Mitarbeiter sollen auch Urlaub machen und Überstunden die Ausnahme bleiben und nicht zur Regel werden. Ausgebrannte Kollegen helfen nämlich langfristig nicht weiter, und Virtual Minds steht für langfristige und nachhaltige Planung. Besonders bei unserem größten und wichtigsten Asset, unseren Mitarbeitern.”

Free Fruits VM

Lieber Andreas, welche technische Entwicklung findest du besonders spannend und wieso?

„Internet of Things und Smart Home finde ich spannende Themen.

Ich habe Elektrotechnik studiert und war schon als Kind ein ‚Bastler‘

Vernetzte Technik fasziniert mich seit jeher. Als ich vor einigen Jahren in ein neues Heim gezogen bin, war ich begeistert von den Möglichkeiten der Vernetzung – und gleichzeitig enttäuscht, wie viele tolle Ideen noch ungenutzt bleiben. Ich weiß zwar nicht, ob ich wirklich meinen Kühlschrank entscheiden lassen möchte, wann er welche Lebensmittel nachbestellt; nicht alles, was technisch möglich ist, muss man für sich wollen. Aber wenn morgens bei schönem Wetter automatisch die Jalousien hochfahren, die aufgehende Sonne und sommerliche Musik einen wecken – oder Rammstein, wenn das Wetter mies ist – ist das schon cool. Auch praktisch betrachtet: Aus der Ferne das komplette Haus steuern zu können, ist einfach eine enorme Erleichterung, wenn man viel unterwegs ist. Für meinen Sohn ist es heute schon ganz normal, dass Papa das Licht im Haus mit dem iPhone anmacht und über Spotify fast jedes Musikstück in jedes Zimmer streamen kann. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke und die rasante Entwicklung der letzten 20 Jahre sehe, bin ich sehr gespannt, was für uns alle in einigen Jahren ganz normal sein wird.“

Weihnachtsfeier

Sämtliches Bildmaterial stammt von Virtual Minds.

Ihr möchtet von Virtual Minds und anderen innovativen Unternehmen Job-Angebote erhalten? Dann meldet euch ganz einfach hier an.

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Diese Hackathons im Frühjahr 2016 solltet ihr nicht verpassen

Wir stehen auf Herausforderungen und Hackathons im Besonderen – Nicht zuletzt, weil wir bei einem Hackathon im vergangenen Jahr unseren CTO Enrico kennen lernten.

Hackathons sind eine tolle Gelegenheit, sich spielerisch (oder vielleicht besser: kämpferisch) einem neuen Projekt zu widmen. Meistens wird thematisch eine Richtung vorgegeben, manchmal ist auch die zu verwendende Software festgelegt. Wir sind dieses Jahr selbst auf dem ein oder anderen Hackathon anzutreffen. Aber natürlich wollen wir euch auch die anderen Veranstaltungen nicht vorenthalten, die im Frühjahr dieses Jahres so stattfinden:

Puls Hackdays

19.-21. Februar 2016

München

Wer die Zukunft der Medien mitverändern möchte, ist bei diesem Hackathon gut aufgehoben. Die Wahl der Themen ist nicht eingeschränkt, es kann sich kreativ ausgetobt werden. Für eine bessere Vorstellung haben die Veranstalter dennoch ein paar Themen gesammelt, die vielleicht ganz gut passen könnten: Verschmelzung von Social Media mit Programminhalten, Wearables, Visual Radio, Augmented Reality.

Weitere Infos gibt es hier.

Social Hackathon

27. – 28. Februar 2016

München

Hier wird gecodet für den guten Zweck. Drei bis vier soziale Projekte, die noch Hilfe im Webdesign oder bei einer Webapp benötigen, stellen sich bei der Veranstaltung vor. Gemeinsam mit anderen passionierten Hackern geht ihr dann frisch ans Werk, um den sozialen Projekten ganz konkret weiter zu helfen. Wir sind uns sicher: Nach dieser Veranstaltung werdet ihr die Welt ein kleines bisschen besser gemacht haben.

Tickets gibt es hier.

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NRW Hackathon – Hack für deine Bildung

27. Februar 2016

Düsseldorf

Auch bei diesem Hackathon steht der gute Zweck im Vordergrund. Und es winken sogar 5.000 Euro Preisgeld, die an verschiedene gemeinnützige Organisationen eurer Wahl ausgezahlt werden können, oder auch zum Beispiel an den Förderverein eurer Schule.

Ziel des Hackathons ist es, im Rahmen des NRW Kongresses zum Thema „Lernen im digitalen Wandel“ Ideen zu Lern-Apps umzusetzen. Dabei kannst du dich an bereits bestehenden Apps orientieren, oder auch ganz neue Ideen entwickeln.

Mehr Infos zum Hackathon gibt es hier.

THack Berlin

04. – 06. März 2016

Berlin

Wer selbst gerne reist und nebenbei auch noch gerne programmiert, sollte sich unbedingt für diesen Hackathon anmelden. Ihr sollt bei dieser Challenge möglichst viel aus mobilen Endgeräten rausholen, um so den Reisenden das Leben zu erleichtern. Stattfinden wird der THack im Betahaus. Eine trendige Kulisse, die für ihren kreativen Spirit und die starke Tech Community über deutsche Grenzen hinaus bekannt ist.

Für die Tickets hier lang.

Bosch Connected Experience 2016 Hackathon

08.-09. März 2016

Berlin

Hier geht Bosch aufs Ganze: Es gibt nicht nur eine, sondern gleich vier parallel laufende Hackchallenges. Zwischen folgenden Themen könnt ihr wählen: Connected Cars, Connected Industrial Services, Connected Manufacturing und Connected Sensors. Je nach Challenge variieren die Technologien, die verwendet werden.

Alles was ihr sonst noch wissen müsst gibt es hier.

International Open Data Hackathon

5. März 2016

Hannover, Münster, Heilbronn

Wie der Name schon verrät: Dieser Hackathon ist international und findet zeitgleich in vielen Städten rund um den Globus statt. Ziel des Events ist es, die Bekanntheit von Open Data zu steigern, weitere Daten zu öffnen und zu zeigen welches Potential in offenen Daten steckt.

Wenn ihr auch Teil der Community sein möchtet und bei diesem Event mitmachen wollt, findet ihr die Infos hier.

Food Hacks

01.-03. April 2016

Berlin

Hier dreht sich irgendwie alles um Essen und Nahrungsmittel. Es kommt zusammen, was zusammengehört: Programmierer, Designer und Industrie-Experten. Es sollen App-Prototypen entwickelt werden, die zum Beispiel in folgenden Bereichen hilfreich sein könnten: Sie helfen Bauern ihre Produkte zu vermarkten, analysieren Lieferketten von großen Händlern, bieten Lösungsansätze wie man den Welthunger mindern kann oder eine innovative Delivery-Service-App. P.S. Unser CTO wird bei diesem Event mit in der Jury sitzen. Wir sind also auch vor Ort und freuen uns euch kennenzulernen.

Welche Technologie verwendet wird und den Ablauf findet ihr hier.

Mobile Apps

HR Hackathon

16.-17. April 2016

Berlin

Ein weiteres Event zu dem wir auch nicht Nein sagen konnten. Dreimal dürft ihr raten woran das liegt? Unser Herz schlägt einfach für HR und wir haben immer Ideen, wie man dieses Business noch ein bisschen besser und effektiver gestalten kann. Ihr habt auch schon ein paar Ideen? Dann stellt euch der Jury und damit unter anderem unserem CTO Enrico.

Wer, was, wann und wo erfahrt ihr hier.

Burda Hackday – Future of Work

22.-24. April 2016

München

Zum vierten Mal findet der Burda Hackday bereits statt, diesmal zum Thema „Future of Work“. Zentrale Fragen dieses Hackathons sind folgende: Wie kann die Arbeitsumgebung der Zukunft optimiert werden, wie werden wir miteinander kommunizieren und welche Tools und Gadgets werden in unserem Leben grundlegend werden? Egal ob Coder, Journalist, Designer oder Business Experte, ihr könnt euch einzeln oder gleich als Team anmelden.

Wenn ihr Bock habt in München dabei zu sein, dann meldet euch hier an.

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Wie ist das eigentlich? Arbeiten für PROCON IT

Die PROCON IT berät bereits seit 1999 mittlere und große Unternehmen und hat sich seitdem zu einem der führenden IT-Dienstleister Deutschlands entwickelt. Neben den drei technologischen Standbeinen Mainframe, Java Enterprise/.NET und SAP trat auch Prozessberatung und Businessanalyse mit den Jahren vermehrt in den Vordergrund. Ausgezeichnet wurde das Unternehmen nicht nur als Fair Company, es wurde auch im Deloitte Technology Fast 50 gelistet und gehörte damit zu den am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen Deutschlands.

Was genau es bedeutet, als ITler bei PROCON IT anzufangen, erklären Jana Horschel (Talent Management), Tina Lochmann (Change Management) und Reinhard Hörnle (Teamleiter SAP SRM & Change Management) im Interview.

Wie viele IT-Experten arbeiten bei euch, und welche Profile sucht ihr besonders?

“Wir sind aktuell ungefähr 160 festangestellte IT-Experten. Dazu kommen noch einmal 20 freiberufliche Mitarbeiter. Egal ob Uniabsolventen, die Wirtschaftsinformatik oder Informatik studiert haben, oder erfahrener SAP-Berater und Softwareentwickler, wir sind breit aufgestellt und suchen immer motivierte Leute. Wir legen sehr viel Wert auf eine fundierte Einarbeitung. Deshalb werden alle Kollegen die bei uns einsteigen durch unser Patenprogramm in die Projekte und Teams integriert.”

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Wie sieht euer Patenprogramm denn aus?

Bei unserem Patenprogramm kümmert sich eine Person aus dem direkten Projektumfeld des Neustarters um die Einarbeitung. Aber nicht nur die fachliche Einarbeitung erfolgt durch den Paten, sondern der Pate ist auch dafür verantwortlich seinen Schützling den Kollegen vorzustellen, ihm die Unternehmenskultur näher zu bringen und ihn mit ungeschriebenen Gesetzen unserer Kunden vertraut zu machen.

Damit während der Patenschaft auch alle relevanten Themen bearbeitet werden, erstellt der Pate vorab mit dem Teamleiter einen Einarbeitungsplan. Der Umfang dieses Plans ist von der Vorerfahrung des Neustarters abhängig und kann deshalb stark variieren. Hier gehen wir individuell auf die neue Person ein, deshalb gibt es auch kein festes Ende für unser Patenprogramm.

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Welche Vorteile gehen mit einem internationalen und auch geschlechtermäßig ausgewogenen Team einher?

“Die Fülle unterschiedlicher Perspektiven hilft bei der Problemlösung und fördert die Kreativität, die für Innovationen unerlässlich ist. In einzelnen Teams haben wir einen Frauenanteil von knapp 50%. Das wirkt sich positiv auf das Team aus, vor allem was die Kommunikation und auch Kreativität angeht.”

Welchen Tech-Stack verwendet ihr?

“Unser Tech-Stack deckt den vollen Software Development Life Cycle ab. Unsere Consultants sind sowohl in der Frontend- als auch Backend-Entwicklung tätig. Der Schwerpunkt liegt im SAP BW-Bereich, aber auch in der Java-Entwicklung und sogar noch im Mainframe-Umfeld.

Ebenso gehören die Prozessberatung und IT-Querschnittsfunktionen wie das Inbetriebnahme-, Change- und Projektmanagement zu unseren Kernleistungen.”

Nach welchen Kriterien stellt ihr eure Teams für Projekte zusammen?

Die Teams werden natürlich in erster Linie nach technologischem Schwerpunkt der Berater und Verfügbarkeit zusammengestellt. Allerdings sind wir der Überzeugung, dass nur ein motivierter Mitarbeiter beste Arbeit leisten kann. Insofern werden auch immer die Interessen des Einzelnen berücksichtigt.

Ein Wechsel zwischen den Bereichen oder Branchen ist bei uns möglich, keiner muss bis zur Rente dort arbeiten, wo er einsteigt. Zum Beispiel gibt es einige Kollegen, die in der Java-Entwicklung angefangen haben und sich dann über Projekte im Mainframe-Bereich bis hin zu Teamleitern im SAP-Bereich entwickelt haben. Andere wiederum haben im Finanzdienstleistungsbereich angefangen und sind dann zu Automotive oder Aerospace gewechselt – oder vice versa.

Gebäude

Wenn ein Projekt abgeschlossen ist, wie wird das Team neu verteilt?

Eingespielte Teams sind das Rückgrat unserer Firma. Deshalb ist es uns wichtig, dass unsere Teams möglichst lange und über viele Projekte hinweg zusammenarbeiten. Dies ist meistens auch möglich, da wir in der Regel beim Kunden langfristige Rahmenverträge haben. So sind die Projektmitarbeiter einem Bereich über einen längeren Zeitraum hinweg zugeordnet. Innerhalb der Rahmenverträge sind die Projekte meist ähnlich gelagert und werden in den Teams abgearbeitet. Phasenweise kann es natürlich auch mal stressig werden. Dann unterstützen sich die Kollegen gegenseitig und Mitarbeiter anderer Teams helfen kurzfristig aus.

Wenn wir Projektteams auflösen, spielt vor allem das Knowhow des jeweiligen Mitarbeiters und seine persönliche Entwicklungsbereitschaft eine große Rolle für die Zuordnung in ein neues Projekt. Jeder Einsatz in einem neuen Projekt wird zuerst auch mit dem Mitarbeiter persönlich besprochen. So gehen wir sicher, dass er auch voll und ganz hinter seiner neuen Aufgabe steht.

Welche technischen Herausforderungen müsst ihr bei PROCON IT meistern?

In der IT-Branche sind technologische Entwicklungen sehr schnell. Klar, dass wir neue Trends immer im Auge behalten. Zurzeit ist SAP HANA ein brennendes Thema und wir nehmen gerade die Herausforderung an, unsere Kunden hier bei der Entwicklung und Umstellung zu begleiten.

In SAP HANA haben wir unsere Mitarbeiter zum Beispiel bereits 2013 geschult, für unsere Kunden hat das Thema allerdings erst im vergangenen Jahr eine hohe Relevanz bekommen. Wir versuchen immer Trends frühzeitig zu erkennen und die Mitarbeiter auf diese Entwicklungen vorzubereiten.”

BMW IT Messe

Worauf legt ihr besonders Wert, damit das Team zufrieden ist?

Unser Vorteil als mittelständisches Unternehmen ist, dass wir wesentlich schneller Entscheidungen treffen als Konzerne. Dies sehen wir in unserer tagtäglichen Praxis mit unseren Kunden bestätigt, die allesamt Großunternehmen sind und bei denen die Entscheidungswege wesentlich länger sind.

Außerdem versuchen wir ein tolles Betriebsklima zu schaffen. Wir wollen schließlich, dass unsere Kollegen immer motiviert zur Arbeit kommen können. Dafür tun wir einiges: Angefangen mit 30 Tagen Urlaub pro Jahr, einer einmal jährlich stattfindenden Weihnachtsfeier und einem Betriebsausflug, sowie einer Lebens- und Unfallversicherung, bis zur regelmäßigen Teilnahme an Sportveranstaltungen. Außerdem gibt es eine monatliche Unterstützung für die Kindesbetreuung (bis einschließlich Kindergartenalter) und die Möglichkeit für ein berufsbegleitendes Masterstudium.

Unsere Teams verstehen sich super und unternehmen auch über die Arbeitszeit hinaus gerne etwas miteinander. Egal ob sie sich nun zum Hallenfußball oder Badminton verabreden oder Teamevents organisieren. Da darf es dann auch schon mal zum Eisstockschießen gehen oder wir lassen den Abend einfach mit einem kleinen Feierabendbier ausklingen.

Seit 2014 werden wir kontinuierlich sowohl als Fair Company ausgezeichnet als auch in Umfragen mit der Höchstpunktzahl zu Münchens bestem Arbeitgeber gewählt. Das ist für uns eine tolle Bestätigung und zugleich Ansporn, diesen hohen Standard aufrecht zu erhalten.

Team Changemanagement

Das Bildmaterial stammt von PROCON IT.

Vielen Dank an Jana, Tina und Reinhard.

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Neue Zahlen belegen: Das (Arbeits-)Leben ist schön als Software-Programmierer

Das Jahr 2016 ist frisch angebrochen und schon blieb kein Newsfeed verschont von Meldungen über die ultimativen Trends 2016. Egal ob Sport, Mode, Marketing, PR – natürlich bleibt auch die IT-Branche nicht unberührt. Intelligente Maschinen, Adaptive Sicherheitssysteme und Plattformen für das Internet der Dinge sind nur 4 der 10 Tech-Trends, die das Marktforschungsinstitut Gartner für das Jahr 2016 identifiziert hat.

Bei all den Glaskugel-Prognosen ist es jedoch ab und zu auch angenehm mit Zahlen und Fakten konfrontiert zu werden. Aus diesem Grund werteten wir in den letzten Wochen erneut zahlreiche Daten unserer Plattform aus, um diese im 4scotty-IT-Report 2016 zu veröffentlichen. Erstes Fazit:

Die Zeiten für Software-Entwickler könnten rosiger nicht sein.

Vom Junior- zum Senior-Level sind im Durchschnitt Jahresgehälter zwischen 40.124 € und 74.295 € drin. Angeführt wird die Gehaltsliste natürlich wenig überraschend vom CTO/CIO. In diesen Positionen werden im Schnitt Gehälter zwischen 90.000 € und 110.000 € aufgerufen. Aber auch als UX/UI Designer (53.293 €), Project Manager (76.247 €) oder Data Scientist (78.721 €) hat man keinen Grund zur Klage. Besonders da in der IT-Branche mit einer Arbeitslosenquote von gerade einmal 2% nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Schaut man sich die aktuellen Entwicklungen an, wird sich daran wohl auch nicht viel ändern.

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Die attraktivste Stadt für Programmierer ist und bleibt Berlin

Bei den beliebtesten Städten liegt Berlin weiterhin auf Platz 1. Und das, obwohl hier im Vergleich zwischen den Hauptstädten im Schnitt am wenigsten bezahlt wird. Platz zwei und drei auf der Beliebtheitsskala besetzen Hamburg und München, die das Ranking auch bei den Gehältern anführen. In diesen 3 Städten wollen viele Software-Profis also bevorzugt arbeiten – Klar, schließlich tummeln sich hier besonders viele innovative und internationale Unternehmen, sowie Startups. Aber man sollte sich nicht täuschen lassen, auch in vielen kleinen Städten sitzen großartige Unternehme, die mit Top-Gehältern und 1a-Karrierechancen punkten.

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Was Unternehmen suchen und Programmierer sich wünschen – Bahnt sich da etwa eine kleine Beziehungskrise an?

Umfragen und die Auswertungen unserer Daten haben gezeigt: JavaScript ist unter vielen Programmierern schwer angesagt. Keine andere Sprache wurde so oft als Top Skill angegeben, wie diese. Allerdings kommen Java und PHP knapp dahinter, was vor allem die Unternehmen freuen dürfte. Die suchen nämlich bevorzugt und besonders verzweifelt nach Java-Entwicklern. Vermutlich lautet das Motto vieler Unternehmen: „Never change a winning team!“

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It’s not about the money – Unternehmen locken Mitarbeiter mit zahlreichen Zusatzleistungen

Allmählich scheinen Unternehmen zu verstehen, dass die Mitarbeiter WIRKLICH ihr wichtigstes Gut sind. Deshalb orientieren sie sich auch mehr und mehr am amerikanischen Vorbild und versuchen Arbeitnehmer mit zahlreichen Zusatzleistungen zu locken und zu binden. Das kommt den IT-Experten entgegen, dreht sich für sie schließlich längst nicht alles nur ums Gehalt. Auf Platz 1 der beliebtesten Zusatzleistungen stehen natürlich kostenlose Getränke, dicht gefolgt von frischem Obst. Viele Arbeitnehmer dürfte auch freuen, dass Unternehmen dem Home Office nicht gänzlich abgeneigt gegenüber stehen. Immerhin 46% der Unternehmen gaben an, dass das Arbeiten vom heimischen Schreibtisch aus bei ihnen möglich ist. Auch die betriebliche Altersvorsorge erfreut sich in deutschen Unternehmen wachsender Beliebtheit. Sage und schreibe 40% der Firmen sind bereit, hier noch einen zusätzlichen Obolus zu investieren.

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Behind the Scenes: Das IT-Team von Monoqi

Stylish and hot – so kann man das Konzept von Monoqi zusammenfassen: Möbel, Tech und Accessoires sind für kurze Zeit in limitierter Auflage erhältlich. Das Berliner Unternehmen ist seit 2012 am Markt und beschäftigt ein internationales Team von Scouts, die weltweit besondere Designs aufspüren und das Angebot kuratieren. Als Online-Destination für handverlesene Hard-to-Find-Designprodukte mit begrenzten Stückzahlen ist Monoqi sehr erfolgreich. Auf ein festes Sortiment wie in klassischen Online-Shops wird komplett verzichtet. Bei den ausgesuchten Designs geht es auch um die Stories rund um die Produkte und die Menschen, die sie gestaltet haben. Internationale Jung-Designer und Newcomer-Labels sind mit außergewöhnlichen Möbeln, trendigen Wohn- und Küchenaccessoires sowie Schmuck bei Monoqi stark vertreten.

So tickt die IT des Startups

„Von unseren 129 Mitarbeitern arbeiten 18 in der IT“, sagt Olivier, der CTO von Monoqi. „Mobile Developers, Head of Engineering, Backend Developers, Frontend Developers – 60% unserer Leute sind im letzten Jahr hinzu gestoßen.“ Bis vor Kurzem hat Monoqi eine PHP-basierte eCommerce-Standardlösung von der Stange an die eigenen Bedürfnisse angepasst. Doch seit einem Jahr wird jetzt inhouse ein komplett eigenes System maßgeschneidert, das alle Skalierungen der Monoqi-Angebote mitmacht. Mit Flash-Sales und vielen zeitlich begrenzten Angeboten in Real Time hat Monoqi ganz besonders individuelle Anforderungen, die eine Software vertikal und horizontal abbilden muss. Mobile first lautet die Devise. „Das programmieren wir uns in Scala und in Scala-basiertem Javascript selbst“, sagt Olivier selbstbewusst. „Dafür brauchen wir natürlich ein geniales IT-Team. Man braucht immer ein paar Top-Programmierer, die die anderen mitziehen.“

CTO Olivier

CTO Olivier

Wichtig ist auch die richtige Mischung von Charakteren im Team. Olivier braucht Analytiker, Detailverliebte und auch Motivatoren mit guter Laune. „Ein Clown pro Raum passt gut, das ist meine Faustregel“, lacht der CTO. 30% im IT-Team sind Quereinsteiger. „Wichtig ist das Mindset, also ob jemand genug Leidenschaft mitbringt“, beschreibt Olivier die Anforderungen. „Mit Passion haben auch Quereinsteiger in der IT eine Chance. Sie brauchen abstraktes Denkvermögen und eine schnelle Auffassungsgabe.“ Ob studierter Informatiker oder Autodidakt, wichtig ist der Team-Spirit. Der Umgang bei Monoqi ist locker und freundschaftlich sowie geprägt von Offenheit. „Ehrlichkeit zahlt sich aus“, weiß Olivier. „Jeder muss klar wissen, was von ihm erwartet wird. Meine Tür steht immer offen.“ Mit jedem im Team führt er alle sechs Monate ein ausführliches Feedback-Gespräch, um Ziele für die persönliche Weiterentwicklung zu setzen. Die IT-Profis bei Monoqi kommen aus Deutschland, Spanien, Argentinien, Kanada, Russland, Brasilien und der Ukraine. Von den 18 IT-Profis bei Monoqi sind vier Frauen.

„Die Nachfrage nach Informatikern ist natürlich riesengroß und es ist nicht einfach, gute Leute zu finden“, resümiert der CTO.

Ich möchte die Marke Monoqi auch in der IT-Welt bekannt machen.

Mit Bewerbern trifft er sich spontan oder es wird geskypt, wenn sie nicht in Berlin sitzen. Olivier möchte wissen, ob sie verstehen, was sein Team macht. „Ich wünsche mir einen richtig gut besuchten Treffpunkt für Informatiker und Companies, die Informatiker brauchen. Das sollte im Mobile-Zeitalter doch mal klappen.“ Dort könnte man die Auswahlkriterien, nach denen Informatiker ihren Arbeitgeber aussuchen, am besten abbilden und erkennen.

Part of the Monoqi-IT-Team

Tilman, Olivier, Sabina & Oleksii

Flexibel, individuell, fortschrittlich – Und der Kaffee schmeckt

„Der Kaffee sollte gut sein“, antwortet Tilman auf die Frage, nach welchen Kriterien er sich seinen Job aussucht. Nach 15 Java-Jahren hat er gerade einen Schwenk zur Programmiersprache Scala hinter sich, also nix mehr mit der Java-Kaffeetasse. „Gerade diese technischen Herausforderungen wie das Arbeiten mit Scala sind mir wichtig“, sagt Tilman.

„Ich hatte schon ein Jobangebot als CTO, aber ich möchte gerne selbst programmieren.“

Seit November 2014 arbeitet Tilman bei Monoqi als Software-Architekt. Als Team-Lead in der IT ist er fachlich mit Leitungsaufgaben betraut. „Zu diesem Job bin ich durch Networking mit einem Ex-Kollegen gekommen“, sagt Tilman. Persönliche Zufälle spielen beim Jobwechsel oft eine große Rolle, der Markt ist nicht unbedingt systematisch und transparent.

Seit 2001 lebt der gebürtige Dortmunder schon in Berlin und hat Informatik studiert. „In meinem Job ist es wichtig, sich stetig weiter zu entwickeln“, erklärt Tilman. „Stillstand ist in der IT immer Rückschritt. Ich möchte Neues ausprobieren und dazu lernen.“ Dafür sieht er in Startups die besten Möglichkeiten. Konzerne sind ihm zu statisch, da wird zu lange an bestehenden Systemen herum gebastelt. „Mich reizt der Aufbau einer Software-Architektur von Anfang an. Dann möchte ich dem Baby das Laufen beibringen und dabei sein, wenn es wächst und gedeiht.“ Außerdem gefällt ihm die Startup-Atmosphäre bei Monoqi, ob Team-Events wie Bowling und Kartbahn-Fahrten oder auch die legendären Company-Parties. „Wer gut arbeiten kann, kann auch gut feiern“, lacht Tilman. „Wir machen hier einen guten Job und pflegen als Kollegen ein freundschaftliches Miteinander.“ Und sonst? Beim Gehalt ist Tilman eine bestimmte Baseline wichtig, um als Familienvater den Lebensstandard halten zu können. „Außerdem muss der PC an meinem Arbeitsplatz top sein“, sagt der leidenschaftliche Informatiker. „Auch beim Monitor und beim Stuhl habe ich genaue Vorstellungen, was ich brauche. Da ist man bei Monoqi sehr offen für meine Anforderungen. Hier arbeiten viele Design-Experten, die mögen Individualismus.“

Die Spanierin Sabina hat in ihrem Heimatland Informatik studiert. Mit einer Online-Bewerbung hat sie ihren Job in der IT von Monoqi gefunden und ist hier glücklich. „Ich arbeite als Frontend-Entwicklerin“, sagt Sabina. „Meine Schwerpunkte sind Javascript und responsive Webdesign.“ Sie mag technisch schwierige Aufgaben und die angenehme Team-Atmosphäre bei Monoqi. Für alle gibt es Obst und Säfte gratis, das kannte Sabina aus spanischen Unternehmen so nicht. „Und nach Feierabend gehen wir manchmal zusammen zu Parties oder ins Café“, freut sich Sabina. „So habe ich in Berlin schon neue Freunde gefunden. Außerdem gefallen mir die schönen Design-Ideen von Monoqi und ich bin stolz auf meine Company.“ Sie ist sich sicher, dass ein paar Frauen für eine bessere Atmosphäre sorgen als in einem rein männlichen IT-Team.

Oleksii arbeitet bei Monoqi als Senior Software Developer. Seine Aufgaben betreffen zu rund 70% Backend und zu rund 30% Frontend. „In der Ukraine habe ich Microchip Technology studiert“, berichtet Oleksii. „Coffee is a must-have“, lacht Oleksii, als er gefragt wird, was ihm wichtig bei der Wahl seines Arbeitgebers ist. Diese Jobanforderung ist offenbar internationaler Standard. Das Müsli mit Milch gratis zum Frühstück findet er ebenfalls prima. Die deutsche Arbeitsmoral liegt ihm sehr, er fühlt sich rundum wohl in Berlin. „Hier bei Monoqi weiß jeder Mitarbeiter genau, was von ihm erwartet wird“, rühmt er die Unternehmenskultur. „Wir sprechen miteinander und Kommunikation wird groß geschrieben. Das gefällt mir.“ Wie hat er den Job hier überhaupt gefunden? „Durch einen Freund, also Networking und Zufall“, verrät er. „Tolle Company, der Job hier ist für mich ein Glücksgriff!“

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“Girls Can Do IT” – So verändert Maria Hollweck die IT-Branche

Maria Hollweck studiert Wirtschaftsinformatik und ist Programmiererin, seit sie 13 Jahre alt ist. Mit ihrer Initiative Girls Can Do IT setzt sie sich aktiv dafür ein, dass Mädchen schon in der Schule Programmieren lernen können und Frauen in der IT selbstverständlich werden. Im Gespräch mit uns erzählt sie von den Schwierigkeiten der deutschen IT-Branche, ihrer Initiative und welche Erfahrung sie als Frau in der IT gemacht hat.

Wann hast du deine Leidenschaft fürs Programmieren entdeckt?

Maria: Ich war 13 Jahre alt, als ich mir das erste Mal die Frage stellte “Wie funktionieren eigentlich Seiten wie Wikipedia und Co.? Kann ich sowas auch?” Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Apps, sondern nur Desktop Anwendungen und Websites, also ging ich noch am selben Tag zu der lokalen Bücherei in meinem Ort, um mir ein Buch über Website-Development auszuleihen. Nach ein paar Tagen schon war sie fertig: meine erste kleine Website (HTML, CSS und JavaScript) und ich erkannte, wie unglaublich viel Spaß programmieren eigentlich macht. Zu diesem Zeitpunkt war mir auch nicht bewusst, dass ich als Frau eine Minderheit in der IT darstelle. Ich konnte auch nicht verstehen, warum andere Jugendliche so großen Respekt vorm Programmieren hatten – ich fand es einfach unglaublich “cool”.

Was reizt dich am Programmieren am meisten? Was macht dir am meisten Spaß?

Maria: Das ist einfach: die Möglichkeit, aus einer weißen Seite etwas Neues zu erstellen, das anderen Menschen hilft. Mein Motto lautet deshalb auch “Create a social impact with technology”.

Gab es Momente in denen du hinschmeißen wolltest?

Maria: Oh, die gibt es viel zu oft. Jedes Mal, wenn ich in eine neue Umgebung kam (sei es in der Berufsschule oder im Studium), bekam ich “den Blick” – also so etwas wie “bist du sicher, du bist hier richtig?”. Folglich musste ich mich immer wieder aufs Neue beweisen. Also, dass ich programmieren kann und etwas von Informatik verstehe. Mittlerweile sehe ich das eher als Herausforderung, denn man kann es auch zu seinem Vorteil drehen, indem man die Menschen komplett mit dem überrascht, was man eigentlich kann.

Du hast unter anderem ein Praktikum bei Facebook gemacht und bist Gründerin von „Lean In“ an der Columbia University. Wie hast du die amerikanische IT-Szene im Vergleich zur deutschen erfahren? Gibt es Unterschiede? Wie sieht es in den USA mit dem Thema Diversity aus?

Maria: Ich habe sehr große Unterschiede wahrgenommen. Die amerikanischen Universitäten und Firmen machen vieles richtig, was deutsche Institute noch nicht ganz verstehen: sie reden offen über das Thema. In Deutschland treffe ich leider immer noch sehr häufig auf das Unverständnis vieler Menschen zum Thema “Gender Equality”, ganz nach dem Motto “es war schon immer so, wieso ist das jetzt auf einmal ein Problem?”. In Amerika gibt es zudem sehr viele Programme, Konferenzen, Stipendien oder Mentorship-Programme für Frauen in der IT. All das hat mich unglaublich geprägt als ich in den Staaten gelebt habe. Man findet schnell weibliche Vorbilder, in deren Fußstapfen man gerne treten möchte, auch in Bezug auf Balance von Familie und Karriere.

Worum geht es in deiner Initiative „Girls Can Do IT“?

Maria: Bei Girls Can Do IT bringen wir kostenlose Workshops an Schulen, um jungen Frauen die Welt der Informatik zu zeigen. Hierbei gehen wir viel auf die üblichen Stereotypen ein und wollen den Schülerinnen ein gutes Vorbild sein.

Girls Can Do IT

Wie reagieren die Schulen auf dein Angebot und wie die Mädchen, die an deinen Workshops teilnehmen?

Maria: Die Schulen wollen etwas machen, nur wissen sie nicht wie. Außerdem ist ihnen oftmals gar nicht bewusst, wie präsent das Thema eigentlich ist. Ich bekomme deswegen immer sehr positives Feedback von den teilnehmenden Lehrern, weil auch sie etwas dazulernen konnten und von der Welt der Informatik vorher gar nichts wussten. Sie bereuen dann oft, dass sie sich das nie genauer angeschaut haben. Die Schülerinnen sind anfangs meist etwas skeptisch (“Informatik, was ist das schon?”), finden aber im Laufe der Workshops immer mehr Gefallen daran, auch mal selbst etwas auszuprobieren und zu bauen.

Wenn du eine konkrete Sache verändern könntest, quasi einen Wunsch frei hättest, welcher wäre das?

Maria: Ganz eindeutig: 50/50 Partnerschaften. Es sollte selbstverständlich sein, dass Männer bei ihren Kindern zu Hause bleiben können und dass Frauen ihren Beruf trotz Familie Vollzeit ausüben können, ohne dass es kritisiert wird.

Was empfiehlst du Frauen, die sich für das Thema interessieren? Sind IT-Studiengänge wie Informatik oder Computerwissenschaften ein guter Einstieg? Auf welche Weiterbildungsmaßnahmen sollten sie noch setzen?

Maria: Es kommt ganz darauf an, wo man gerade steht. Schülerinnen empfehle ich definitiv den Weg eines Informatik Studiums. Wichtig finde ich hierbei nur, dass man das große Ganze nicht vergisst. Gerade ein Informatik Studium ist oft sehr trocken und wir werden mit sehr viel höherer Mathematik “gequält”. Idealerweise arbeitet man nebenbei an privaten Programmierprojekten, das kann mit Kommilitonen sein oder als Werkstudent in einer Firma – denn ohne Übung wird auch der hellste Kopf kein Software Entwickler.

Was machst du, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben?

Maria: Ich besuche viele IT-Konferenzen, um mir ein breites Bild über das aktuelle Angebot zu machen und arbeite in meiner Freizeit viel an privaten Software-Projekten. Gerade schreibe ich zum Beispiel eine App für iOS und Android. Ich finde es nicht schwer up to date zu bleiben. Mich interessiert es einfach, wenn es eine neue Technologie gibt, die ein bestimmtes Problem löst. Außerdem folge ich vielen Tech-Blogs und probiere viel aus.

Welche Person ist dein größtes Vorbild?

Maria: Ich bewundere, wie Sheryl Sandberg die Debatte über “Gender Equality” gestartet hat. Sie hat vor zwei Jahren wirklichen einen Nerv getroffen, der mich beschäftigt hat, seit ich ein Teenager war. Jedoch ist “Vorbild” ein großes Wort – ich sehe alle Frauen als Vorbild, die Karriere und Familie balancieren können und nebenbei knallharte Businessfrauen sind. Dort will ich hin.

Welche/n Blog/Zeitung/Newsletter musst du morgens gelesen haben, bevor du aus dem Haus gehst?

Maria: Ich verfolge überwiegend News aus den USA, d.h. wenn ich morgens aufwache, ist dank der Zeitverschiebung viel in den Staaten passiert. Es gibt keine speziellen Blogs oder Zeitungen, die ich jeden Morgen lese, aber ich bin ein großer Fan von der Seite Quora. Dort können User Fragen stellen und Fragen von anderen Usern beantworten. Ich finde jeden Morgen eine neue Weisheit, die mich für den Tag begleiten wird. Viele Celebrities nutzen diese Plattform, um ihre Sicht der Dinge darzustellen. Ich mag besonders Fragen wie: “What can I learn right now in 10 minutes that will be useful for the rest of my life?” Hier teilen Hundertste von Usern ihre Ideen.

Welches Buch sollte man als Frau in der IT gelesen haben, bzw. welches Buch hat dich nachhaltig beeindruckt?

Maria: Da gab es eigentlich drei Bücher:

1. “Lean In” von Sheryl Sandberg

2. Die “Steve Jobs” Biographie von Walter Isaacson

3. Die “Elon Musk” Biographie von Ashlee Vance

Auch wenn diese Bücher sehr unterschiedlich sind, zeigen sie alle dem Leser, was man erreichen kann, wenn man an sich glaubt und keine Angst hat, sich selbst zu verwirklichen. Oder wie es in “Lean In” heißt: “What would you do if you weren’t afraid?”

Über welchen technologischen Fortschritt hast du dich am meisten gefreut, bzw. auf welche technologische Entwicklung freust du dich am meisten?

Maria: Oh, das ist eine sehr schöne Frage. Ich finde zum einen Computational Neuroscience unglaublich spannend – also wie verbinde ich das Gehirn zu einem Computer. Wir sind noch sehr weit davon entfernt, aber das mal zu erleben wäre klasse. Die zweite Entwicklung ist definitiv Virtual Reality. Als ich zum ersten Mal Oculus benutzen durfte, war ich für 30 Minuten einfach nur sprachlos. Virtuelle Realitäten sind nicht nur etwas für Spiele – man kann durch Städte oder Landschaften navigieren, an Meetings von egal wo teilnehmen oder sich einfach nur in abstrakten Welten verlieren. Ich freue mich sehr darauf, im Jahr 2016 mehr damit zu experimentieren, wenn es endlich auf den Markt kommt.

Welches kleine Gadget darf bei dir nicht fehlen?

Maria: Sehr traditionell, aber: meine Kopfhörer. Gäbe es ein Gadget, mit dem ich mir Musik dauerhaft hinters Ohr kleben könnte, hätte ich es. Ich höre eigentlich den ganzen Tag nebenher Musik und finde, das Leben wäre mit Hintergrundmusik viel schöner.

Vielen Dank an Maria Hollweck für das Interview.

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Do you know Meteor? How to Code with Light Velocity

Our CTO Enrico Foschi has spent many days and nights to prepare for the morning of 1st  September 2015, so that everything runs smoothly when our new 4scotty platform goes live.

His tension is comprehensible as he has just completely rebuilt our existing platform with Meteor, a relatively new JavaScript app platform that has rarely been used for applications of this size. “I must say that at first I was not sure to use Meteor for a large scale app because I could not find similar cases,” said Enrico. Nevertheless, he was convinced of Meteor. But why?

Meteor – The warp drive software development

Software Architects have traded Meteor as the most innovative and promising platform for full stack framework. Especially when it comes to the issue of reactivity.

The career of the JavaScript-based full-stack web development platform began in 2011 in San Francisco with a small team of developers. The modest goal: software development to radically simplify. This objective has the development team unswervingly focused and through this focus they have broken new ground: From the outset, they have designed the platform consistently for the client and server using the JavaScript code. And this represented only the first building block of the overall revolutionary concept. The platform aims to achieve its goal by deliberately focusing on the next generation data and event-driven real-time applications. To make it short: There are the seven principles of Meteor that illustrate very well what makes the platform so revolutionary:

Data on the Wire
“Don’t send HTML over the network. Send data and let the client decide how to render it.”

One Language: JavaScript

Database Everywhere.
“Use the same transparent API to access your database from the client or the server.”

Latency Compensation
“On the client, use pre-fetching and model simulations to make it look like you have a zero-latency connection to the database.”

Full Stack Reactivity
“Make real-time the default. All layers, from database to template, should make an event-driven interface available.”

Embrace the Ecosystem
“Meteor is open source and integrates, rather than replaces, existing open source tools and frameworks.”

Simplicity Equals Productivity
“The best way to make something seem simple is to have it actually be simple. Accomplish this through clean, classically beautiful APIs.”

These are precisely the reasons why our CTO Enrico Foschi is convinced of the Meteor platform so: “Thanks to the programming on Meteor we now manage a platform with a small team that can make changes live at incredible speed.”

Foschi himself is now part of the Open Source with his work. He had to completely re-program some applications, which he now shares with the Meteor community. For us, Meteor is a significant step towards simplification of development and operation of a modern, scalable web application.

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