4scotty Blog

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In diesen Startups wollen Developer jetzt arbeiten

Wir haben ein paar herausragende Unternehmen raus gesucht, die einen zweiten Blick wert sind. Entweder, weil sie besonders innovative Konzepte verfolgen, oder aktuell sehr erfolgreich sind:

Artiminds

ArtiMinds ist ein Ableger des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das Startup hat eine Software entwickelt, mit der sich Roboter-Arme einfach und kostensparend programmieren lassen: Menschliche Bewegungen werden elektronisch erfasst und direkt auf die Roboter-Arme übertragen. Auf diese Weise kann die Maschine Bewegungsabläufe lernen, ohne zuvor aufwendig programmiert werden zu müssen. Experten zufolge wird diese innovative Technologie das Einsatzgebiet von Roboter-Armen nachhaltig erweitern. ArtiMinds wurde bereits mit zahlreichen Innovationspreisen, zuletzt auch von der Focus-Redaktion zum “Digital Star 2016” gewählt und vom Karlsruher CyberLab mit dem Prädikat „CyberLab Certified Enterprise“ ausgezeichnet. Ein heißes Business also, dass Software-Programmierern die Mitarbeit an einer fortschrittlichen Technologie ermöglicht.

babbel

Die umsatzstärkste Sprachlern-App der Welt – das ist Babbel. Die Berliner App wurde bereits 2007 gegründet, seit dem konnte das Unternehmen etwa zwölf Millionen US-Dollar einnehmen, ist mittlerweile für 14 Lernsprachen verfügbar und beschäftigt knapp 400 Mitarbeiter aus 30 Nationen. Anfang diesen Jahres knackte die App sogar die Schwelle von einer Million zahlender Nutzer. Gründer Markus Witte glaubt an sein Modell vom digitalen Sprachengeschäft, sagt aber auch, dass die App noch längst nicht fertig ist. Neben der Expansion in weitere Länder, sollen auch weitere Sprachen hinzukommen. Das besondere an Babbel: Es gibt 7 Ausgangssprachen, an denen sich orientiert wird und die beeinflusst, wie eine neue Sprache erlernt wird. Ist die Ausgangssprache Deutsch, muss für Italienisch nicht vorab erklärt werden, worin der Unterschied zwischen Du und Sie besteht. Ist die Ausgangssprache Englisch, sieht das Ganze wieder anders aus.

Babbel stellt momentan monatlich im Schnitt 6 neue Mitarbeiter ein. Dafür verlassen sie sich nicht nur auf Stellenanzeigen, sondern rekrutieren passende Kandidaten direkt von den Universitäten, oder nutzen Tools wie 4scotty.

delivery hero

Delivery Hero ist in 34 Ländern aktiv, darunter auch China. Der Essens-Lieferdienst soll in 29 dieser Märkte führend sein, zumindest nach eigenen Aussagen. Die Premiumtochter Foodora ist bereits in zwölf Ländern am Start und konkurriert auf dem deutschen Markt zum Beispiel mit Deliveroo. Die größten Umsätze werden in Deutschland, der Türkei, Südkorea, Großbritannien und Nahost erreicht. Zuletzt investierte Rocket Internet 500 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2011 von Niklas Östberg gegründet wurde. Auch wenn das Startup noch immer als innovativ und führend gehandelt wird, gab es für Entwickler kürzlich schlechte Neuigkeiten: Statt für das wachsende Geschäft weitere Entwickler einzustellen, werden 30 der aktuell 190 Stellen gestrichen. Grund: Man wolle sich auf technologische Kernprojekte fokussieren. Aber heute ist ja noch nicht aller Tage Abend, wer also Interesse daran hat, für den Essens-Lieferdienst zu arbeiten, sollte das Unternehmen auch in Zukunft auf dem Schirm haben.

Number26_logo

Number 26 – Das Startup sorgte im vergangenen Jahr für ganz schön Wirbel und die potenziellen Kunden standen Schlange. Und all das nur, um bei dem Startup ein Girokonto zu eröffnen. Nichts geringeres, als den Banken-Sektor zu revolutionieren, haben sich die Gründer vorgenommen. Ihr Konzept: Online-Banking in Echtzeit über das Smartphone. Vom Erfolg des Konzepts sind schon einige bekannte Investoren überzeugt: Zum Beispiel Peter Thiel, Mitgründer von Paypal und erster Geldgeber von Facebook. Number26 überzeugt seine Nutzer mit einem verständlichen Setup, der einfachen Anmeldung und Identifikation, sowie mit sinnvollen Datenzugriffen, etwa auf die Speicherinhalte, Bilder, Videos und Audios, die nötig sind um zum Beispiel eine Funktion wie ‘Rechnungen einscannen und verwalten’ durchzuführen.

Mittlerweile ist das FinTech-Startup 1 Jahr alt. Revolutioniert hat es den Banken-Markt bisher noch nicht, allerdings punktet Number 26 mit zahlreichen Extras, alles einfach und digital zu verwalten auf dem Smartphone. Da das Startup auf Wachstum gepolt ist, stehen auch hier die Chancen gut, Teil der ‘Revolution’ werden zu können, oder ihr noch den nötigen Anstupser in die richtige Richtung zu geben.

tado

Das Smart-Home-Startup Tado wurde 2011 von Christian Deilmann, Johannes Schwarz und Valentin Sawadski gegründet. Das Unternehmen stellt intelligente Thermostate her. Mit ihrer Idee überzeugten sie auch einige Investoren und konnten im Juli 2014 über zehn Millionen Euro einsammeln. Die Tado-App erkennt, wenn ein Bewohner auf dem Weg nach Hause ist und wärmt die Wohnung dann auf die gewünschte Temperatur vor. Ist niemand zu Hause, reduziert Tado die Heizleistung und lässt die Temperatur abkühlen. Laut Unternehmen lassen sich die Energiekosten so um bis zu 30% senken.

Mittlerweile beschäftigt Tado um die 85 Mitarbeiter. Für das wachsende Team hat das Unternehmen Büroräume im Münchner Stadtteil Sendling angemietet. Denn Wachstum ist unvermeidbar, möchte man mit internationalen Konkurrenten mithalten. Das US-Startup Nest, die ein ähnliches Konzept verfolgen, wurde Anfang vergangenen Jahres für 3,2 Milliarden US-Dollar von Google gekauft.

wooga

Wooga entwickelte sich seit der Gründung im Januar 2009 von einem Social-Games-Entwickler hin zu einem Mobile-Games-Player. 50 Millionen Menschen monatlich spielen mittlerweile die Titel der Berliner. Das Team besteht mittlerweile aus über 300 Angestellten, die aus mehr als 40 Ländern stammen. Geleitet wird das Unternehmen von Gründer Jens Begemann. Insgesamt wurden 30 Millionen US-Dollar an Funding eingenommen. In den vergangenen sechs Jahren hatte das Gaming Startup allein 5 Spiele, die einen zweistelligen Millionenbetrag an Umsatz einspielten. Deshalb war bisher auch noch keine weitere Finanzierungsrunde notwendig. Hier wurde nachhaltig gewirtschaftet. Wer Lust auf die Gaming-Branche hat, sollte sich dieses erfolgreiche Unternehmen also durchaus mal anschauen.

Azeti

Ein weiteres IoT-Startup (Internet der Dinge) ist das Unternehmen Azeti, ein Anbieter von M2M-Technologien. Gegründet wurde Azeti 2006, mittlerweile unterhält es neben seinem Hauptquartier in Berlin noch Niederlassungen in Nordamerika und dem Nahen Osten. Azetis Cloud-Plattform, genannt Social Sensor Cloud, soll die universale Interaktion von Sensoren und Aktoren ermöglichen. 17 Millionen US-Dollar konnte das Unternehmen bereits einsammeln. Das Konzept sieht vor, dass Messwerte und Daten von Sensoren an die Social-Sensor-Cloud gesendet werden können und von Anwendungen verschiedenster Art abonniert werden. Die ersten Funktionen dieses Sensordaten-Marktplatzes sind schon im Einsatz, beispielsweise als Monitoringlösungen für Mobilfunkmasten oder Überwachungstechnologien für Lager mit hochempfindlichen Waren.

Create

Crate Data ist ein Real Time SQL Data Store. Gegründet wurde es unter anderem von Ex-StudiVZ-CTO Jodok Batlog. Das Startup konnte 2014 1,5 Millionen Dollar von Investoren einsammeln und siegte im Oktober 2014 bei der TechCrunch Disrupt.

Vielen Entwicklern bereitet der Begriff “Big Data” Kopfzerbrechen, denn bestehende Datenbanken sind oft aus mehreren unterschiedlichen Systemen zusammengesetzt und dadurch störanfälliger. Von der teuren Instandhaltung ganz abgesehen. Hier kommt Crate Data ins Spiel: Mit “Crate IO” bietet es eine Lösung nach dem “shared-nothing”-Prinzip an. Damit sollen auch zigtausende Zugriffe die gleichzeitig stattfinden, problemlos in Echtzeit abgewickelt werden können. Vor allem Entwickler und Analysten sollen mit Crate schneller, effizienter und kostengünstiger mit den benötigten Daten arbeiten können.

ZenMate

ZenMate wurde im Februar 2013 von Simon Specka und Markus Hänel gegründet. Über zwölf Millionen Menschen benutzen das Browser-Add-on, um das Surfen im Internet sicherer zu machen, oder auch um Geo-Sperren zu umgehen. Der VPN-Dienst verschlüsselt den Browser-Verkehr der User. Mittlerweile verzeichnet das Startup schon über 27 Millionen Kunden aus 180 Ländern. In der Türkei, Südkorea und Pakistan ist ZenMate schon jetzt Marktführer. 7 Produkte bietet ZenMate bereits an, plant aber bereits weitere Features, die das Produkt erweitern sollen. So sollen die Kunden in Zukunft zum Beispiel umfassend vor Datenklau geschützt werden. 2014 konnte das Startup 3,2 Millionen US-Dollar Investment einsammeln und auch in diesem Jahr hat ZenMate eine, angeblich sehr erfolgreiche Finanzierungsrunde abgeschlossen.

WIE KOMMT MAN AN DIESE HEIß BEGEHRTEN JOBS?

Für Developer ist es meist das Wichtigste und das Schwierigste zugleich, ein Unternehmen zu finden, dass genau die Skills benötigt, die er mitbringt. Außerdem sollen Projekte interessant sein und das Team muss auch passen, damit sich der Developer verwirklichen und weiterentwickeln kann. Für Unternehmen und gerade für Start-Ups, ist der Aufwand die richtigen Developer auf traditionellem Wege zu finden, d.h. über Stellenanzeigen und aktiv Bewerbungen, extrem groß. Aus diesem Grund nutzen sie vermehrt Plattformen, wo sie direkt Zugriff auf eine Anzahl an Developern haben und sich deren Profile anschauen können. Je nach Skillset der Developer können die Unternehmen dann ganz unkompliziert Interview Einladungen verschicken. Da Unternehmen so viel Zeit sparen und schnell an die richtigen Developer kommen, lieben sie solche Plattformen. Die meisten oben genannten Unternehmen nutzen bereits 4scotty und wöchentlich kommen Dutzende hinzu. Wenn du ein Developer bist und gerne wissen möchtest, ob sich ein Unternehmen für dein Skillset interessiert, dann melde dich ganz unkompliziert und kostenlos an (auf Wunsch auch komplett anonym). Die Anmeldung ist super schnell und du gehst keine Verpflichtungen ein. Du kannst ganz einfach mal checken, welche Firmen an dir interessiert wären und welche Stellen sie dir anbieten würden (jede Interview-Anfrage enthält bereits das Jahresgehalt für die entsprechende Position).